„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ entgegnet Jesus dem Teufel in der Wüste. Und das sagt er nicht abgeklärt, weise und selbstgenügsam am gedeckten Tisch. Er spricht diese Worte nach einer 40-tägiggen Durststrecke aus einer sicherlich existentiellen Grundangst heraus. Ich kann diese Perikope von der Versuchung Jesu in der Wüste heute nicht anders lesen als vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine! Dafür sind die aktuellen Geschehnisse einfach zu präsent und aufwühlend. Was ist das für ein Mut der Ukrainer, für Ihre Freiheit und Werte alles zu tun – alles, außer sie zu verkaufen oder einzutauschen gegen vermeintlichen Frieden, Sicherheit und Unversehrtheit?

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